Verhalten nach dem Schuss

Auch dem besten Jäger kann es passieren, dass die Kugel einmal nicht dort sitzt , wo sie sitzen soll. Es ist sinnvoll, dann folgendes zu beachten:

* Ruhe bewahren, Augen und Ohren auf

* Anhand von markanten Geländepunkten den Anschuss genau merken.

* Anschuss deutlich markieren, nicht zu viel herumlaufen und zertreten.

* Gefundene Pirschzeichen (Schnitthaar, Knochensplitter usw.) sicherstellen.

* Nichts am Anschuss gefunden, heißt nicht unbedingt vorbeigeschossen.

* Gerade bei Schwarzwild ist oft auch bei starken Kalibern nichts zu finden.

* Auch bei vermeintlichen Fehlschüssen ist eine Kontroll-Nachsuche immer sinnvoll.

* Suchen Sie nur bei eindeutigen Kammerschüssen nach einer angemessenen Wartezeit noch am Abend mit dem eigenen Hund nach.

* Lassen Sie Ihren Hund auf keinen Fall frei verloren suchen.

* Folgen Sie der Fährte mit dem Hund am Riemen nicht weiter als 100 m – liegt das Wild nicht in diesem Radius, scheint die Nachsuche doch schwieriger zu werden, und es besteht die Gefahr, das Wild aufzumüden.

* Ziehen Sie sich leise zurück und benachrichtigen Sie unverzüglich einen Schweißhundeführer.

Es muss jedem Jäger bewusst sein, dass das eigene Verhalten nach dem Schuss entscheidend für den Verlauf und den Erfolg der Nachsuche ist.

Hier ist falscher Ehrgeiz fehl am Platz !

Adressen von Nachsuchenführern finden Sie unter Topthemen.

Erstellt am 01.04.2014
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